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So baust du ein krisenfestes Portfolio: Risikomanagement und Wertsicherung mittels dynamischer Asset Allocation

Wie viel von meinem Vermögen sollte ich in Aktien anlegen? Wie viel in Anleihen? Und sollte ich auch in Rohstoffe investieren? All das sind Fragen, die bei der Asset Allocation auftreten. Sie gehört zu den wichtigsten Entscheidungen, die du als Anleger treffen musst und ist maßgeblich für den Erfolg oder Misserfolg deiner Geldanlage.

Benjamin sitzt vor drei Bildschirmen, Symbolbild Asset Allocation

Asset Allocation: Was ist das?

Die Asset Allocation beschäftigt sich mit der Frage, wie das Kapital aufgeteilt werden soll. Dazu zählt im Rahmen der strategischen Asset Allocation die Aufteilung über verschiedene Assetklassen, wie Aktien, Anleihen, Geldmarktinstrumente, Rohstoffe und Immobilien. Im Rahmen der taktischen Asset Allocation spielt die Aufteilung über verschiedene Wertpapiere, Branchen und Regionen eine Rolle.

Warum ist die Asset Allocation so wichtig?

Sie dient dazu, deine individuelle Anlagestrategie umzusetzen. Chancen und Risiken der einzelnen Assetklassen sollen so kombiniert werden, dass das Risiko-/Renditeprofil optimal für dich passt. Möchtest du dein Vermögen beispielsweise nur für einen kurzen Zeitraum von zum Beispiel ein bis drei Jahren anlegen? Oder planst zeinah eine größere Anschaffung zu tätigen?

Dann bietet sich eine konservative, risikoarme Vermögensstruktur an. Der Großteil des Vermögens würde in diesem Fall wohl in den Geldmarkt und kurzfristige Anleihen fließen. Bei einem langfristigen Anlagehorizont dagegen, ist es empfehlenswert die Aktienquote zu erhöhen.

Bereits hier wird deutlich: die Asset Allocation ist eine individuelle Entscheidung, die sich nach der persönlichen Lebenssituation sowie der Risikotoleranz des Anlegers richtet. Es geht darum, dass du die Asset Allocation findest, die zu dir und deinen Zielen passt.

Warum solltest du dein Vermögen über verschiedene Anlageklassen verteilen?

Warum solltest du dein Vermögen über verschiedene Anlageklassen verteilen? Zuerst einmal ist es wichtig darüber im Klaren zu sein, dass jede Anlageklasse verschiedene Eigenschaften bezogen auf das Verhältnis von Chancen und Risiken hat.

Ein Überblick über die wichtigsten:

  • Aktien: sind eine volatile Anlageklasse. Die Börse reagiert stark auf verschiedene Informationen, weshalb Anleger damit rechnen müssen, dass ihr Aktieninvestment starken Schwankungen unterliegt und mehrere Jahre lang eine negative Rendite aufweist. Fehlen sollten Aktien jedoch in keinem mittel- bis langfristigen Portfolio, da sie auf lange Sicht die beste Renditeaussicht aller Anlageklassen aufweisen. Wichtig ist hierbei, ein diversifiziertes Aktienportfolio aufzubauen, um die Auswirkung von Totalausfällen, wie zum Beispiel Wirecard, zu vermeiden.
  • Anleihen: sind verzinste Wertpapiere, die von Unternehmen und Staaten ausgegeben werden. Das Risiko von Anleihen bestimmt sich aus dem Kreditrisiko, i.e. der Bonität des Emittenten, dem Zinsänderungsrisiko, i.e. der Duration der Anleihe, und dem Liquiditätsrisiko.
  • Geldmarktinstrumente: Geldmarktfonds gelten aufgrund ihrer geringen Schwankungsbreite als risikoarm. Dafür ist die Renditeaussicht sehr gering. Beispiele sind Fest- und Tagesgelder.

Was besagt die „Modern Portfolio Theory“?

Die theoretische Grundlage der Asset Allocation legte Harry M. Markowitz mit seiner „Modern Portfolio Theory“, für welche er 1990 mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet wurde. Seine Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie ein Anleger eine höchstmögliche Rendite gegeben einer Risikopräferenz erzielen kann. Das Ziel ist die Identifikation eines optimalen Portfolios, also einer optimalen Asset Allocation. Markowitz fiel auf, dass man die Korrelation von verschiedenen Anlagen für sich nutzen kann, um das Anlageergebnis positiv zu beeinflussen.

Was bedeutet Korrelation an der Börse?

Die Korrelation ist die statistische Beziehung zweier Variablen. Im Fall von Geldanlage beschreibt sie den Zusammenhang der Rendite verschiedener Anlagen. Die Korrelation wird in Intervallen von -1 (negative Korrelation) bis +1 (positive Korrelation) gemessen. Betrachtet man beispielsweise zwei Aktien, X und Y, so können diese entweder positiv/negativ korreliert sein, oder keine Korrelation aufweisen. Hierzu vier Beispiele:

  1. Korrelation von +1: Die Aktien sind perfekt positiv korreliert und bewegen sich identisch. Steigt Aktie X um 5%, so steigt auch Aktie Y um 5%.
  2. Korrelation von +0,5: Die Aktien sind positiv korreliert, jedoch weniger stark als im ersten Beispiel. Steigt Aktie X um 5%, so steigt Aktie Y um 2,5%.
  3. Korrelation von 0: Die Aktien sind unkorreliert, es ist also kein Zusammenhang der Renditen der beiden Aktien zu erkennen.
  4. Korrelation von -1: Die Aktien sind perfekt negativ korreliert. Steigt Aktie X um 5%, so fällt Aktie Y um 5%.
Wertentwicklung großer Luftfahrt-Aktien im Überblick

Eine Korrelation von Aktien beobachtet man meist innerhalb von Branchen und geographischen Regionen. Betrachtet man zum Beispiel Aktien von Unternehmen aus der Luftfahrtbranche, so sieht man, dass diese einen ähnlichen Kursverlauf aufweisen. Sie erzielen in denselben Zeiträumen positive und negative Renditen. Dies erscheint logisch, denn wenn wie während der Pandemie, die Zahl der Flüge stark einbricht, so leiden darunter nicht nur die Airlines, sondern auch die Flughafenbetreiber und die Flugzeugbauer.

Dasselbe gilt oft für Länder oder ganze geographische Regionen. Es erscheint also nicht sinnvoll, nur in Luftfahrt-Aktien zu investieren (sog. Sektorwette), da die Rendite in diesem Fall fast vollständig von der Entwicklung dieser Branche bestimmt wäre.

Innerhalb einer Assetklasse (taktische Allokation) kann es zu abweichenden Korrelationen kommen, die Korrelation sind aber meist positiv. Die Korrelation zwischen verschiedenen Assetklassen (strategische Allokation) weisen hingegen eine oftmals negative Korrelation auf.

Markowitz kam damit zu seiner ersten Erkenntnis, dass Anleger ihr Risiko mindern können, indem sie ihr Vermögen sowohl über mehrere Branchen als auch über mehrere Länder und insbesondere über verschiedene Assetklassen diversifiziert anlegen. Es gilt das Motto:,,Don’t put all your eggs in one basket“.

Fazit: Welche Erkenntnisse solltest du aus der Portfolio Theory mitnehmen?

  • Wenn du dein Vermögen über verschiedene Branchen und Länder (taktisch) und Assetklassen (strategisch) diversifizierst anlegst, kannst du die Korrelation der Investments verringern und dadurch dein Risiko reduzieren.
  • Eine optimale Asset Allocation gibt es nicht. Die Asset Allocation ist individuell und hängt von deiner persönlichen Situation ab.
  • Deine realistische größtmögliche Rendite bestimmt sich über deine Risikotoleranz.

Wie funktioniert eine dynamische Asset Allocation?

Die Asset Allocation ist kein einmaliger Prozess beim erstmaligen Aufbau des Portfolios. Die Gewichtungen der verschiedenen Assetklassen, Wertpapiere, Branchen und Regionen verändern sich mit der Zeit aufgrund der verschiedenen Wertentwicklung. Aus diesem Grund ist ein Rebalancing wichtig. Dabei werden die Sollgewichtungen wiederhergestellt. Rebalancing kann man beispielsweise einmal im Quartal oder bei festgelegten Abweichungen von der Sollgewichtung durchführen.

Eine Alternative zum einmaligen Festlegen und anschließendem Rebalancing der Aufteilung bietet die dynamische Asset Allocation. Bei dieser wird die Aufteilung über die verschiedenen Assetklassen in regel- oder unregelmäßigen Abständen an die jeweilige Marktsituation angepasst.

In der Praxis funktioniert das oft so, dass die Assetklassen, die aktuell eine gute Performance aufweisen, höher gewichtet werden, um vom Trend zu profitieren. Die Assetklassen mit einer aktuell schlechteren Performance, werden meist weniger stark gewichtet. Ziel der dynamischen Asset Allocation ist es, Verluste durch eine Verringerung der Gewichtung zu reduzieren und gleichzeitig an den Gewinnen zu partizipieren durch eine Höhergewichtung, der sich im Aufschwung befindenden Assetklassen.

Ein Beispiel für dynamische Asset Allocation bietet der Robo-Advisor EVERGREEN. EVERGREEN managt seine eignen Fonds mit aktivem Risikomanagement und dynamischer, strategischer Asset Allocation. Die Zusammensetzung aus Aktien, Anleihen und Cash wird täglich prognosefrei und basierend auf finanzwissenschaftlichen Ansätzen an die jeweilige Marktsituation angepasst.

Bei dynamischer Asset Allocation, die zu häufiger Umschichtung führt, ist zu beachten, dass bei jedem Kauf und Verkauf Transaktionskosten anfallen. Dazu kommen – für Privatanleger – Steuern, wenn Gewinne bei der Umschichtung realisiert werden.

Auf professioneller Ebene fallen diese Kosten jedoch kaum ins Gewicht. EVERGREEN beispielsweise nutzt Futures, um die Transaktionskosten zu minimieren.

Der Vorteil der dynamischen Asset Allocation soll im Folgenden anhand der Aktienquote dargestellt werden, dasselbe gilt jedoch natürlich auch für Anleihen und andere Anlageklassen:

Bei einem reinen Aktieninvestment beträgt die Aktienquote immer 100%. Sie wird nicht an die Marktentwicklung angepasst.
Bei einem reinen Aktieninvestment beträgt die Aktienquote immer 100%. Sie wird nicht an die Marktentwicklung angepasst.
Das Problem dabei: in fallenden Marktphasen ist die Quote oft zu hoch und in steigenden Marktphasen ist sie meist zu niedrig
Das Problem dabei: in fallenden Marktphasen ist die Quote oft zu hoch und in steigenden Marktphasen ist sie meist zu niedrig.
Bei dynamischer Asset Allocation wird die Aktienquote täglich an die jeweilige Marktsituation angepasst. Bei steigenden Kursen wird die Quote angehoben, um vom Aufschwung zu profitieren. Bei fallenden Kursen wird sie reduziert, um vor hohen Verlusten zu schützen. Dadurch kann eine Wertsicherung der Anlage erreicht werden.
Bei dynamischer Asset Allocation wird die Aktienquote täglich an die jeweilige Marktsituation angepasst. Bei steigenden Kursen wird die Quote angehoben, um vom Aufschwung zu profitieren. Bei fallenden Kursen wird sie reduziert, um vor hohen Verlusten zu schützen. Dadurch kann eine Wertsicherung der Anlage erreicht werden.

Wertsicherung in der Praxis am Beispiel von Evergreen

Die dynamische Asset Allocation klingt nach einer komfortablen Lösung – weniger Verluste, ohne eine Partizipation an Gewinnen aufzugeben. Funktioniert das in der Praxis wirklich?

Auch bei einer dynamischen Asset Allocation gilt natürlich, dass Rendite immer vom eingegangenen Risiko abhängt. Risikolose Rendite gibt es (leider) nicht. Das heißt aber nicht, dass dynamische Asset Allocation und Wertsicherung keinen Vorteil bringen.

Staatische vs. dynamisch Asset Allocation am Beispiel Evergreen PDI Yang

In diesem Diagramm wird eine statische Asset Allocation (50% Aktien und 50% Anleihen) mit dem Evergreen PDI Yang Publikumsfonds verglichen, der einer dynamischen Asset Allocation folgt. Dabei springt der Vorteil der dynamischen Asset Allocation direkt ins Auge:

Aufgrund der täglichen Anpassung der Asset Allocation, an die jeweilige Marktsituation, konnte der Evergreen PDI Yang einen geringeren Verlust im Corona Crash verzeichnen, ohne Abstriche bei der anschließenden Erholung zu machen.

Besonders deutlich wird der Effekt der dynamischen Asset Allocation, wenn man sie mit einem reinen Aktieninvestment vergleicht. Während dem Corona Crash hat der Evergreen PDI Yang nur 13,2% verloren, der MSCI World Index ganze 34%. Diese deutliche Reduktion des Verlustes, konnte durch die dynamische Asset Allocation mit täglicher Anpassung der Quoten erreicht werden.

Der beschriebene Ansatz von Evergreen ist nur eine Möglichkeit der dynamischen Asset Allocation. Dynamische Asset Allocation meint grundsätzlich nur, dass die Aufteilung nicht starr ist. In den meisten Fällen verfolgt dynamische Asset Allocation jedoch den Zweck des Risikomanagements und der Wertsicherung.

Ist Risikomanagement mithilfe von dynamischer Asset Allocation das Richtige für Dich?

Das Märkte stark fallen können und es jederzeit zu einem unvorhergesehenen Crash kommen kann, sollte jedem Anleger bewusst sein. Beispiele dafür sind der Corona-Crash, die Finanzkrise oder das Platzen der Dotcom-Bubble zu Beginn des Jahrtausends. Nach einem Crash kann es Jahre dauern, bis man mit seiner Geldanlage wieder im Bereich einer positiven Rendite ist.

Wertentwicklung des Nikkei in den letzten 30 Jahren225
Ein Beispiel bietet der Nikkei 225, der japanische Leitindex. Bei einem Investment im Jahr 1991, hätte das Investment bis ins Jahr 2021 – ganze 30 Jahre – eine negative Rendite aufgewiesen.

Wenn Du nur einen kurz- bis mittelfristigen Anlagehorizont hast und auf Dein Geld nicht mehrere Jahre verzichten kannst, so ist eine Wertsicherung durch aktives Risikomanagement zu empfehlen, da der Wert Deiner Geldanlage stabiler gehalten wird.

Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Faktor, ist die mentale Stärke in Krisenzeiten. Bisher haben die weltweiten Aktienmärkte jeden Crash überwunden und sind wieder auf Rekordwerte gestiegen. Trotzdem kann es für Anleger eine schwierige mentale Herausforderung sein, jahrelang mit der Geldanlage stark im Minus zu sein. Viele Anleger verkaufen dann zu einem Zeitpunkt, der sich im Nachhinein als schlechter Verkaufszeitpunkt herausstellt. Aus diesem Grund bietet aktives Risikomanagement und damit eine wertstabilere Geldanlage vielen Anlegern ein sichereres Gefühl.

Fazit: Finde Deine individuelle Asset Allocation

Die Asset Allocation ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die du als Anleger treffen musst. Sie hilft dir dabei, deine individuelle Strategie zu verfolgen und deine Anlageziele zu erreichen. Wichtig ist, sein Vermögen diversifiziert anzulegen, um das Risiko zu verringern. Außerdem ist es ratsam, immer wieder zu überprüfen, ob die Geldanlage noch der gewünschten Asset Allocation und damit der Strategie folgt. Falls nicht, kann man durch Rebalancing die Sollgewichtungen wiederherstellen.

Eine dynamische Asset Allocation kann dir dabei helfen, den Wert deiner Geldanlage stabiler zu halten.

Evergreen Logo

Dies ist ein Gastbeitrag von EVERGREEN

EVERGREEN ist der erste gebührenfreie digitale Vermögensverwalter Deutschlands. Ohne Zusatzkosten kann ab 1 Euro investiert werden. Der Risikomanagementansatz schützt vor hohen Schwankungen der Geldanlage und sorgt gleichzeitig für einen stetigen Wertzuwachs. Geldanlage geht auch fair, nachhaltig und transparent.

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Hallo, zu der Grafik ‚Evergreen‘! Warum geht diese nur bis Jan. 22? Sollen die Verluste dieses Jahre verschwiegen werden? Ich bin bei denen seit gut einem Jahr, hab 20k bis jetzt eingezahlt und habe seit diesem Jahr fast 3k verloren! War bei ING/Scalable, über 3Jahre, bin auch hier mit Verlusten (jede menge Gebühren noch dazu) rausgegangen! Diese Robo-Advisor’s sind auch nicht das Gelbe vom Ei, leider.

    1. Hallo xyz,

      danke für Deinen Kommentar. Die Antwort ist ganze einfach: Den Gastbeitrag haben wir Anfang Februar veröffentlicht und haben die aktuellen Daten genommen. Unsere aktuelle Performance findest Du – für jede Risikostrategie – immer up-to-date hier: https://www.evergreen.de/investieren#performance

      Deinen Frust können wir gut verstehen, besonders im Hinblick auf hohe Kosten. Das ist bei uns aber tatsächlich anders, denn wir verlangen keinerlei Extra-Gebühren (also keine Service- oder Transaktionsgebühr). Die Gesamtkostenquote (TER) unserer Fonds liegt bei 0,59 Prozent. Um die hohen Kosten von den meisten Robo-Advisorn geht es im übrigen auch in unserer Studie (https://blog.evergreen.de/robo-advisor-studie-2022/). Schreib uns gerne, wenn wir Dir daraus Auszüge schicken sollen.

      Mehr zu unserem Risikomanagement-Ansatz findest Du u.a. hier – https://blog.evergreen.de/whitepaper/ – und hier – https://blog.evergreen.de/sicherheitszone-dein-risiko-bei-der-geldanlage/

      Ich kann auch persönlich gut verstehen, dass Du nach deinen Erfahrungen frustriert bist. Es wäre allerdings schade alle in einen Topf zu packen, denn es gibt auch Anbieter (wie z.B. EVERGREEN) die einen anderen Weg gehen. Probiere uns doch einfach mal aus – denn starten kannst Du schon ab 1 Euro (keine Mindestanlage- oder Sparrate nötig). Auf der Seite https://www.how-to-sparen.de/aktionen-praemien/ findest Du auch einen Startcode (STARTE22) mit dem Du zum Start 10 Euro erhältst.

      Ich freue mich von Dir zu hören.

      Liebe Grüße
      Nathanael von EVERGREEN

  2. Interessanter Ansatz.
    Für den Vergleich der 50/50 Strategie und dem Fond wären weitere Infos hilfreich:
    Durchschnittliche Anleihe/Aktienquote des Fonds in der Zeit?
    Welcher Aktien/Rentenkorb wurde im 50/50 gewählt? (ETF oder ein „anderer“ Fond?)
    Alles nach Kosten ohne mit Dividenden?
    grüße
    Thomas

    1. Lieber Thomas,

      danke für Deine Nachfrage. Zu Deinen Fragen:

      1) Durchschnittliche Aktien- und Anleihenquote
      Die aktuelle und historische Aktien- und Anleihenquoten unserer Fonds finden sich auf unserer Website (https://www.evergreen.de/expertise). Die durchschnittliche Quote ist tatsächlich nicht aussagekräftig, da wir die Quoten dynamisch anpassen, i.e. zum Crash haben wir eine signifikant andere Aktienquote als in einem Bullenmarkt.

      2) Welche Aktien / Rentenkörbe wurden gewählt?
      Sowas muss natürlich eigentlich in der Grafik als Quelle stehen, bitte entschuldige dies. Aktien werden über den Lyxor MSCI All Country World ETF (EUR, LU1829220216) approximiert, Anleihen über den Xtrackers II Global Government Bond ETF (EUR Hedged, LU0378818131). Die daraus resultierenden Aktien- und Anleihenbaskets entsprechen grob den Aktien- und Anleihenbaskets der EVERGREEN Fonds. Der Performance Unterschied der EVERGREEN Fonds und der statischen Aktien-/Anleihenportfolios entsteht also nicht aus einer abweichenden taktischen Asset Allocation sondern aus der dynamischen, strategischen Asset Allocation.

      3) Alles nach Kosten und mit Dividenden?
      Sowohl die gewählten ETFs als auch die EVERGREEN Fonds sind thesaurierend, d.h. der Chart entspricht dem Total Return (inklusive Dividenden). Es handelt sich hierbei um die offiziellen Fonds / ETF Preisreihen, daher sind Kosten (TER) inkludiert. Im Falle der EVERGREEN Fonds sind das 0,59% p.a., im Falle der ETFs 0,45% bzw. 0,25% p.a..

      Viele Grüße aus Leipzig
      Dein EVERGREEN-Team 🙂

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