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Meine Erfahrungen mit der Cashbackplattform Shoop

Online shoppen und dabei Geld verdienen. So lautet das Geschäftsmodell des Cashback-Anbieters Shoop. Ich habe den Dienst über ein Jahr getestet. Das ist mein Erfahrungsbericht.

So sieht die Startseite der WebSite-Shoop.de aus
Startseite der Cashbackplattform Shoop

Wie funktioniert das Geschäftsmodell von Shoop?

Das Prinzip ist schnell erklärt: Shoop wirbt mit Rabattaktionen Kunden für Online-Shops. Als Gegenleistung für die Werbung eines Kunden erhält Shoop eine Provision von beispielsweise 10% des Einkaufswertes des Kunden. Erhält Shoop die Zahlung vom Online-Shoop (die 10%), schüttet die Plattform einen Teil seiner Provision an den Nutzer aus (z.B. 7% des Einkaufswertes). So gewinnen alle drei:

  1. Der Online-Shop, für den auf den Aktionsseiten von Shoop geworben wurde, hat einen neuen Kunden.
  2. Shoop erhält die Provision des Online-Shops
  3. Der Endkunde, also Du, erhält einen Teil der Provision.

Technisch funktioniert diese Kette mithilfe von Affiliate-Links bzw. Tracking-Links, mit welchem der Händler nachverfolgen kann, dass du durch einen Link auf Shoop auf seinen Online-Shop gekommen bist und direkt im Anschluss etwas gekauft hast.

Der Weg zum Cashback erklärt

Nochmal zurück auf Anfang:

  1. Du klickst auf einen Angebotslink auf Shoop und gelangst auf die Webseite eines Online-Shops. Dieser Link enthält einen Tracking-Parameter. So weiß der Online-Shop, dass du von Shoop auf seinen Shop gekommen bist.
  2. Kaufst du nun ein Produkt, weiß zum einen der Online-Shop als auch Shoop, dass du über ein Angebot der Shoop-Seite auf den Online-Shop aufmerksam geworden bist.
  3. Aus der Vermittlungsgebühr, die Shoop für dich erhält, erhältst du anteilig deine Provision als Cashback ausgezahlt.
  4. In den meisten Fällen erhältst du deinen Cashback erst mit einiger Verzögerung. Mitunter kann die Auszahlung kann sogar einige Monate dauern. Diese Dauer entspricht in der Regel der Rückgabefrist des Händlers. Erst wenn diese Rückgabefrist verstrichen ist, wird dein Cashback ausgezahlt. Bei Kleidungskäufen kann diese Frist bis zu sechs Monaten betragen, bei Essenslieferdiensten beträgt sie oft nur ein oder zwei Tage. Eine Bestellungen aufgeben, Cashback kassieren und die Ware wieder zurückschicken funktioniert also nicht.

Wichtig: Damit das Tracking funktioniert, ist es erforderlich, dass du deinen Adblocker deaktivierst und Cookies akzeptierst. Andernfalls wird dein Kauf nicht zuverlässig erkannt.

Die allgemeinen Cashback-Bedingungen am Beispiel von Lieferando
Lieferandos allgemeine Cashback-Bedingungen

Dein Einkauf wurde nicht korrekt erfasst? Shoops Nachbuchungsanfragen helfen

Hin und wieder kommt es vor, dass ein Einkauf nicht korrekt von Shoop erfasst wird. Ärgerlich ist, dass das erst nach einem abgeschlossenem Kauf auffällt. Mit einer Nachbuchungsanfrage kannst deine Käufe aber auch im Nachhinein geltend machen. Häufig reicht es schon, wenn du nur deine Rechnung des Kaufs bei Shoop hochlädst. Dein Cashback wird dir dann, auch trotz fehlerhaftem Trackings, nach der Prüfung deiner Angaben gutgeschrieben.

In den letzten 12 Monaten musst ich vier Mal eine Nachbuchungsanfrage stellen und jedes Mal wurde meine Nachbuchungsanfrage akzeptiert. In allen Fällen hat der Kundenservice von Shoop relativ schnell (innerhalb von ein oder zwei Tagen) und kulant gehandelt.

Nachbuchungsanfrage auf der Shoop-Website
Nachbuchungsanfragen bei Shoop verlaufen schnell und einfach; sind allerdings an Bedingungen der Online-Shops geknüpft.

Wie kommst du an dein Cashback? Auszahlung ab einem Mindestbetrag von 1€

Bei Shoop kannst du dir deinen Cashback ab einem 1€ auszahlen lassen. Die Auszahlung auf dein Konto (PayPal & Sepa) ist komplett kostenlos. Die Überweisung geht meistens am selben Tag noch raus und ist dann sehr schnell auf deinem Konto.

Zusätzlich gibt es bei bei Shoop noch interessante Aktionen, mit denen du dein Cashback beispielsweise in Gutscheine umtauschen kannst. So erhältst du beispielsweise einen Lieferando-Gutschein für 9€ Cashback mit einem Wert von 10€ (also mit 11% Rabatt). Weitere Anbieter sind zum Beispiel Amazon, Tschibo oder Shell. Nimmt man solche Angebote wahr, verpflichtet man sich natürlich auch wieder bei dem entsprechenden Anbietern zu kaufen.

Lohnt sich der Cashback von ein paar Prozent überhaupt?

Die wichtigste Frage ist natürlich, ob sich die Cashbackplattform Shoop mit Cashbackraten zwischen 2 und 10% überhaupt lohnt. Mein unbefriedigendes Urteil ist: Es kommt darauf an!

Wenn du beispielsweise für 30€ Essen bestellst und eine Cashbackrate von 2% erhältst, lohnt sich – zumindest aus meiner Sicht – der “Aufwand” für ein paar Cent Cashbach nicht. Anders sieht es aber aus, wenn du größere Anschaffungen machst oder Reisen buchst.

In den letzten 12 Monaten habe ich beispielsweise in drei Hotels übernachtet und zwei Mal ein Auto gemietet:

Ausgabenrund 3.800 €
durchschnittliche Cashbackrate6%
ausgezahlter Cashbackrund 220€

Hinzu kam in den letzten 12 Monaten ein neuer Monitor und Zubehör fürs Homeoffice. Hier habe ich einen guten Deal (10% Cashback) bei Shoop während der Blackweek gefunden:

Ausgabenrund 800€
durchschnittliche Cashbackrate10%
ausgezahlter Cashbackrund 80€

Nur mit wenigen größeren Anschaffungen und Reisen habe ich also bereits rund 300€ Cashback erhalten. Hier kann sich Shoop also wirklich lohnen, vor allem weil sich der Aufwand in Grenzen hält. Für kleinere Anschaffungen weit unter 100€ nutze ich Shoop nicht, da sich hier häufig nur Cent-Beträge summieren würden. Aber vielleicht ist auch das für den ein oder anderen Pfennigfuchser interessant.

Es lohnt sich übrigens nach wie vor Preise zu vergleichen. Hin und wieder sind Gutscheine oder Aktionen im Umlauf, mit denen du deutlich mehr sparen kannst als mit dem Shoop-Cashback.

Häufig sind die Bedingungen der Cashback-Aktionen auf Shoop sehr ausführlich. Manche Aktionen oder Gutscheine eines Online-Shops sind nicht mit Shoop-Aktionen kombinierbar. Verwendest du zum Beispiel einen Gutschein, der nicht explizit auf Shoop gelistet ist, wird dein Cashback in der Regel abgelehnt.

Außerdem berechnet Shoop die Cashbackrate auf den Nettobetrag des Einkaufswertes. Die 19% Mehrwertsteuer sind vom Cashback ausgeschlossen.

Fazit

  Große Auswahl an Online-Shops.

Das Tracking ist in der Regel zuverlässig (vorausgesetzt du hast deinen Adblocker deaktiviert).

  Der Support ist schnell und freundlich: Wenn das Tracking mal nicht funktioniert oder ein Cashback abgelehnt wird, wird dir in der Regel schnell und kulant geholfen.

Die Auszahlung ist schon ab 1€  möglich und manchmal winken zusätzliche Boni.

Lohnt sich vor allem für größere Anschaffungen, aber nicht für kleinere Einkäufe.

*Dieser Artikel enthält Freunde-werben-Freunde-Links. Wenn du zur Eröffnung eines Shoop-Accounts den Link in diesem Artikel nutzt, unterstützt du diesen Blog und du erhältst zusätzlich eine Prämie von 10€.

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